Verdi fordert Abschaffung der Minijobs

www.MYJOBNEXTDOOR.com Der starke Anstieg an Zweitjobs sorgt derzeit bei vielen Vertretern aus Politik und Wirtschaft für Anspannung. So langsam bezweifeln viele von ihnen auch das viel gebrauchte Argument, dass diese Zweitjobs auf die Konsumlust der Deutschen zurückzuführen seien. Auch Leni Breymaier, Verdi-Bezirksleiterin in Baden-Württemberg, glaubt, dass das Argument „Konsumlust“ weit hergeholt ist und weit an der Realität vorbei geht.


Eine Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat gezeigt, dass sich die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit einem Zweitjob innerhalb von nicht einmal zehn Jahren verdoppelt hat. Auch in Baden-Württemberg erreichte die Anzahl derer mit einem Minijob neben der Hauptbeschäftigung ein Rekordhoch. Ende 2012 besserten 471.528 Menschen in diesem Bundesland ihr Haupteinkommen auf.


Breymaier ist der Meinung, dass nur die Einführung eines Mindestlohns und die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen hier Abhilfe schaffen und diesen Menschen bei der Sicherung des Unterhaltes mit nur einem Job helfen könnte. Zudem müssten Minijobs abgeschafft werden, glaubt die Gewerkschafterin, denn sie dienten derzeit den Arbeitnehmern als „gern genutztes Sparmodell“.

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