Nebenjob bei der Konkurrenz

www.MYJOBNEXTDOOR.com - Grundsätzlich gilt, dass ein Nebenjob bei einem Konkurrenzuntrenehmen nicht erlaubt ist und gegen arbeitsvertragliche Regelungen verstößt. Für jede Regel gibt es allerdings Ausnahmen und Schlupflöcher. So auch für den Zeitjob bei der Konkurrenz. In einigen Situationen kann ein Nebenjob bei einem Konkurrenzbetrieb in Ausnahmefällen erlaubt sein.

Die Ausnahme kann dadurch zustande kommen, dass der Tarifvertrag nur einen unmittelbaren Nebenjob in einer Konkurrenzfirme verbietet. Das heißt, dass eine mittelbare Konkurrenztätigkeit durch den Tarrivvertrag erlaubt wird und kleinere Jobs im Zweitjob bei der Konkurrenz durchaus erlaubt sind, so das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 24.3.2010, 10 AZR 66/09.

In dem verhandelten Fall hatte die Deutsche Post AG gegen einen ihrer Briefsortierer geklagt, weil dieser im Nebenjob für ein Konkurrenzunternehmen arbeitete. Die Argumente der Anklage bezogen sich auf den Tarifvertrag, der Nebentätigkeiten wegen unmittelbarem Wettbewerb untersagen darf. Da der Briefsortierer bei der Konkurrenz allerdings nur Zeitungen austrug und nicht Briefe sortierte, sah das Bundesarbeitsgericht in der Tätigkeit keine unmittelbare Konkurrenz. Dieser Zweitjob sei durch den Tariefvertrag eindeutig erlaubt.

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