In den nächste Jahren sollen bei Porsche nach Angeben von Betriebsratschef Uwe Hück hunderte neue Stellenangebote Stuttgart ausgeschrieben werden. In der gesamten Bundesrepublik sollen rund 800 neue Jobs geschaffen werden, denn Porsche will die Produktion zunächst um 30 Prozent auf 150.000 Autos pro Jahr steigern.
Obwohl die Kurzarbeit im Werk Stuttgart-Zuffenhausen möglicherweise von März auf Juli ausgedehnt wird, soll im neuen Geschäftsjahr, ab August also, die Kurzarbeit möglichst wegfallen. In naher Zukunft sollen dann auch neue Stellenangebote Stuttgart bei Porsche ausgeschrieben werden.
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Obgleich es der Wirtschaft zur Zeit weltweit schlecht geht und kaum eine Firma einen Markt für ihre Produkte findet, ist die Autobranche in Deutschland bislang vom Schlimmsten verschont geblieben. Dank Kurzarbeit konnte ein massiver Stellenabbau bei den Automobilkonzernen und ihren Zulieferern vermieden werden.
Einem extremen Umsatzrückgang von 40% in der Automobilindustrie stehen die Entlassungen mit moderaten 2,4% gegenüber. Nur 17.800 der 729.800 Mitarbeiter aus der Stammbelegschaft musste bisher gekündigt werden. Einen nicht unerheblichen Effekt hatte hierbei aber auch die Abwrackprämie, denn mehr als die Hälfte der so erworbenen Automobile (ca. 300.000) sind von deutschen Automobilkonzernen produziert worden.
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Einer Umfrage des ifo-Instituts zufolge planen 25% der Firmen bundesweit im nächsten halben Jahr Entlassungen ein. Die Studie zeigt ferner, dass besonders bei Konzernen und großen Unternehmen ein Stellenabbau in den nächsten Monaten mehr als wahrscheinlich wird. Über 60% der Unternehmen mit über 1.000 Angestellten wollen demnach Jobs abbauen. Im Sektor Industrie fallen die Prognosen besonders schlecht aus, denn hier wollen 34% der Firmen sich von Teilen ihrer Belegschaft trennen. Kurzarbeit bleibt nach wie vor für viele Unternehmen eine entscheidende Größe. Einige Betriebe wollen die Kurzarbeitsphase verlängern, bei anderen soll sie demnächst eingeführt werden.
In Zeiten in denen Unmengen an Jobs gestrichen werden, bekommen Arbeitsplätze für Schüler Seltenheitswert. Um das Taschengeld aufzubessern arbeiten viele Schüler drei Wochen in den Sommerferien. Wer sich allerdings während der momentanen Wirtschaftskrise ein paar Groschen dazuverdienen will muss Eigeninitiative zeigen. Ferienjobs werden äußerst selten über das Arbeitsamt vergeben. Meist wissen nur die Mitarbeiter der Firma von offenen Ferienjobs. Deshalb sollten Schüler frühzeitig in ihrem Bekanntenkreis herumfragen.
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Auf Grund der Wirtschaftskrise sind auch Ausbildungsbetriebe von Kurzarbeit betroffen. In diesen Unternehmen muss trotzdem alles getan werden, um die Ausbildungen ohne große Verzögerungen und Qualitätseinbußen fortzuführen. Industrie-, Handels- und Handwerkskammern, sowie die Arbeitsagenturen und Verbände helfen und unterstützen und entlasten die Betriebe bei dieser schweren Aufgabe.
Viele Unternehmen haben bereits Pläne diesbezüglich entwickelt um es ihren Auszubildenden zu ermöglichen die Lehre abzuschließen. Sie setzen zum Beispiel Lehrlinge in nicht betroffene Bereiche um, führen den Betrieb der Lehrwerkstätten fort, passen den Ablauf der Ausbildung an oder ziehen theoretische Schulungen vor. Auch eine Fortsetzung der Ausbildungen im Verbund sowie die gegenseitige Unterstützung betroffener Unternehmen stellt einen nicht zu unterschätzenden Lösungsweg dar.
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Die Kurzarbeit bringt wie der Name schon sagt kürzere Arbeitszeiten mit sich. Aber auch auf Seiten des Einkommens muss der Arbeitnehmer erhebliche Einbußen hinnehmen.
Daher bessern viele Kurzarbeiter ihren „kürzeren” Lohn mit Nebenjobs auf. Grundsätzlich ist nach Angaben der Bundesarbeitsagentur ein Nebenjob erlaubt, nur kann es in einigen Fällen zur Kürzung von Geldern kommen.
Wenn der Nebenjob schon vor der Kurzarbeit ausgeübt wurde, kann er problemlos fortgeführt werden. Anders sieht das bei neuen Nebenjobs aus, die begonnen wurden, nachdem das Unternehmen in Kurzarbeit ging. Unter Umständen kann sich das auf das staatliche Kurzarbeitergeld auswirken und zu Kürzungen führen. Ein Nebenjob ist aber auf jeden Fall bei Kurzarbeit meldepflichtig.
Arbeitgebern fragen weiterhin bei der Arbeitsargentur sehr häufig Kurzarbeit an. Nach den derzeitig bekannten Angaben haben im März insgesamt 24.000 Betriebe Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen bei der Arbeitsargentur angezeigt. Gegenüber Februar war das ein Plus von 7.200. Die in den Anzeigen genannte Personenzahl ist gegenüber Februar auf 670.400 gesunken (-28.500), gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch um 658.200 gestiegen. Zu einem Großteil stammen die Anzeigen zur Kurzarbeit bei der Arbeitsargentur aus dem Maschinenbau und von Automobil- und Zulieferbetrieben. Vor Beginn der Kurzarbeit müssen die Betriebe bei der Arbeitsargentur eine Anzeige über den Arbeitszeitausfall erstatten. Diese Anzeigen sind somit als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren.
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