Posts Tagged ‘Ausbildung’

50% der Fachkräfte machen eine Ausbildung

Friday, November 21st, 2008


Nach Erhebungen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hatte 2006 jeder zweite Erwachsene eine Ausbildung als höchsten Bildungsabschluss. Dagegen gab es nur 15% Akademiker. Der Anteil der Fachkräfte schwankt allerdings stark je nach Bundesland. In Hamburg und Berlin liegt er mit 36 und 37% am niedrigsten. Am höchsten ist er in Thüringen mit 60%. Die besten Aussichten auf eine Stelle gibt es in Baden-Württemberg wobei 78% der 25- bis 64-jährigen mit Berufsausbildung einen festen Job haben. Dagegen hat bundesweit nur gut jeder Zweite der Geringqualifizierten eine Arbeitsstelle. Auch hier gibt es erhebliche Unterschiede je nach Region. So hat in Berlin nur eine Minderheit von 39% der Geringqualifizierten überhaupt einen Job. In Hamburg und Hessen liegt der Anteil mit 55% deutlich höher, in Bayern und Baden-Württemberg sogar bei 60%.

Lieber Ausbildung als Studium

Wednesday, November 12th, 2008

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Reformen des deutschen Studiensystems und die Einführung der Studiengebühren in vielen Bundesländern wirklich etwas bewirkt haben. Leider ist das Ergebnis kaum mit dem zu vereinbaren, was die Bundespolitik sich eigentlich zum Ziel gesetzt hat. Eigentlich soll das Studieren in Deutschland sozial durchlässiger gemacht werden. Die verstärkten Zulassungsbeschränkungen an den deutschen Unis, undurchschaubare BAföG-Regelungen und die schlechte Ausstattung vieler Universitäten hat zu steigender Frustration bei den deutschen Schülern geführt. 2002 wollten ca. 27% der Abiturienten lieber eine Ausbildung anfangen als zu studieren. Inzwischen hat jeder dritte Abiturient kein Interesse mehr daran, ein Studium aufzunehmen. Ist das nun die erhoffte Entwicklung für ein Land, dass sich gegen den Mangel an Fachkräften stellen will? Auffallend ist zudem, dass noch immer die Quote der Studierenden aus Akademikerfamilien wesentlich höher ist. „Studieren für jede Gesellschaftsschicht” bleibt also auch weiterhin nur ein Traum im deutschen Bildungssystem.

Ausbildung und Kinderwunsch

Wednesday, October 29th, 2008

Männer möchten gern jung Vater werden, schon ab dem 25. Lebensjahr, so eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung. Doch nur wenige bekommen so früh ihr erstes Kind, aus Angst, Ausbildung und Familie nicht vereinbaren zu können.
Das Institut hat im Rahmen der Umfrage rund 1.800 Männern zwischen 15 und 42 Jahren in Telefoninterviews befragt. Der Unterschied zwischen Wunsch und Realität liegt der Studie zufolge darin, dass die Ausbildungsphase als wenig kompatibel zum Familienleben gesehen wird. Zwei Drittel der Männer, die sich in der Schule oder Ausbildung befinden, würden es als “sehr unangenehm” oder “Katastrophe” ansehen, würde ihre Partnerin plötzlich schwanger werden. Sie sorgen sich darum, ob sie ihre Familie während der Ausbildung auch finanziell absichern können - über 95% der Männer sehen sich immer noch in der traditionellen Ernährerrolle. Zugleich ist ein Mangel an zeitlicher Flexibilität ein Problem. Doch was tun, wenn der Übergang in den Beruf größtenteils von finanzieller Unsicherheit, Praktikaphasen und befristeten Verträgen bestimmt wird?

Jobs und Stellenangebote bei REWE

Monday, October 20th, 2008


Nach Edeka hat nun auch REWE neue Stellenangebote ausgeschrieben. Beide Supermarktketten erwarten ein weiteres Wachstum im Einzelhandel und bereiten sich jetzt schon mit neuen Jobs darauf vor. REWE will zusätzlich rund 750 neue Filialen aufbauen. Der weltweiten Finanzkrise zum Trotz plant, REWE, der zweitgrößte deutsche Einzelhändler rund 25.000 neue Jobs zu schaffen. Damit besetzt nach der Edeka-Gruppe der zweite Lebensmittelhändler eine große Anzahl an neuen Stellen. Über ganz Europa verteilt sucht REWE sogar bis zu 82.000 neue Mitarbeiter. Zusätzlich plant das Unternehmen bis zum Jahr 2013, rund 750 neue Filialen in Deutschland zu eröffnen. Verglichen mit REWE scheint Edeka ein noch schnelleres Tempo vorzulegen, denn dort sind die Einstellungen der neuen Mitarbeiter bis 2010 geplant. Zusätzlich sollen jedes Jahr bei Edeka bis zu 350 neue Filialen gegründet werden.

Wem das zu lange dauert, der findet auch sofort Jobs im Einzelhandel. Stellenangebote in München, Jobs in Stuttgart, Studentenjobs in Hamburg, Nebenjobs in Berlin, Aushilfsjobs in Dortmund, 400-Euro-Jobs in Düsseldorf, Jobs und Stellenangebote in Deiner Stadt.

Recht auf Ausbildung

Monday, September 29th, 2008


Andrea Nahles, die stellvertretende Chefin der SPD, erklärte am Montag in Berlin, was Deutschland ergänzend zu dem Rechtsanspruch auf Förderung zum Nachholen des Hauptschulabschlusses brauche, sei ein Rechtsanspruch auf Ausbildung. “Jeder Jugendliche unter 30, der will und kann, muss eine Ausbildung absolvieren können,” so Nahles. Dies sei auch ein Beitrag gegen den drohenden Fachkräftemangel. Eine von der Bundesagentur für Arbeit ins Gespräch gebrachte Kürzung des Arbeitslosengeldes II für Jugendliche lehnt Nahles ab. Hartz-IV orientiere sich am Bedarf. Für unbegründete Forderungen nach Absenkung sei kein Platz.

Der Vorstandschef der Bundesarbeitsagentur, Frank-Jürgen Weise, hatte dafür plädiert, den Hartz-IV-Regelsatz zu kürzen, um den Druck zur Aufnahme einer Ausbildung zu erhöhen. Die Koalition streitet seit Monaten über den von der SPD geforderten Rechtsanspruch auf eine Arbeitsagentur-Förderung beim Nachholen des Hauptschulabschlusses. Eine Entscheidung darüber wird erst beim Treffen der Koalitionsspitzen am kommenden Sonntag erwartet.

Berufsausbildungsbeihilfe - Finanzielle Unterstützung von Jugendlichen in der Ausbildung

Wednesday, September 17th, 2008


Auszubildende haben Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe, wenn sie während und wegen ihrer betrieblichen Ausbildung nicht im Haushalt der Eltern wohnen können. Der Anspruch ist einkommensabhängig – dabei wird neben dem Einkommen des Auszubildenden auch das Einkommen der Eltern zugrunde gelegt. Darüber hinaus werden Miet- und Fahrkosten berücksichtigt. Berufsausbildungsbeihilfe wird nur auf Antrag gewährt. Der Antrag ist bei der Arbeitsagentur des Wohnortes der Eltern zu stellen. Einen möglichen Anspruch kann man allerdings direkt von zu Hause unter www.arbeitsagentur.de mit Hilfe des BAB-Rechners selbst überprüfen. Das Ergebnis gibt eine erste Orientierung, ersetzt aber nicht den Kontakt zur Arbeitsagentur.

Ausbildung für Menschen mit Behinderung

Friday, September 12th, 2008


Für junge Menschen mit körperlichen Behinderungen kann es unter Umständen schwer werden eine geeignete Lehrstelle zu finden. Abhilfe schafft da das Berufsbildungswerk. „Die Ausbildung in diesen außerbetrieblichen Einrichtungen wird von den Arbeitsagenturen finanziert,“ so Frauke Wille von der Bundesarbeitsagentur in Nürnberg. Deshalb sollen sich Interessenten auch zuerst an die Arbeitsagentur vor Ort wenden. Dort erhalten sie eine speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Berufsberatung und werden an eine entsprechende Einrichtung vermittelt.

Die Ausbildung im Berufsbildungswerk wird laut Wille wie eine Lehre im normalen Ausbildungsbetrieb bewertet. Bundesweit gibt es 52 Berufsbildungswerke, die eigenen Angaben zufolge in mehr als 190 verschiedene Ausbildungsberufe anbieten. Die Ausbildung startet in der Regel zum 1. September, doch ist je nach Qualifikation ein Einstieg auch noch bis Ende Oktober möglich. Eine Liste der Standorte und angebotenen Ausbildungsberufe findet sich im Internet, auf den Seiten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke: www.bagbbw.de

Praktikum oder Schülerjob?

Thursday, September 11th, 2008


Die meisten Jugendlichen zwischen 16 und 20 können die Frage „Welchen Beruf möchtest du später mal haben?“ nicht wirklich beantworten. Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht startet ihr einfach mit einigen Praktika durch, bevor ihr euch endgültig entscheidet.

Entweder ihr macht schon während der Schulzeit das eine oder andere Praktikum, welches es euch ermöglicht, für eine Woche oder einige Tage in ein Unternehmen hinein zu schnuppern. Oder ihr entscheidet euch für eine längere Zeitspanne und macht euer Praktikum in den Sommerferien. So könnt ihr eventuell auch Spaß und Neugier mit einer kleinen Taschengeld-Aufbesserung verbinden, denn einige Betriebe zahlen Praktikanten ein kleines Gehalt aus. In den Ferien habt ihr auch den Vorteil, dass sich die Angestellten mehr um euch kümmern können, denn erfahrungsgemäß haben Unternehmen und Institute in den Ferien weniger zu tun und ihr habt Zeit, eure Fragen zu stellen.

Laut OECD fällt Deutschland bei der Ausbildung von hoch qualifizierten Fachkräften weiter zurück

Wednesday, September 10th, 2008


Deutschland fällt bei der universitären Ausbildung im internationalen Vergleich weiter zurück. Dies zeigt der in Berlin vorgestellte OECD-Bildungsbericht für dieses Jahr. Danach fehlen in der Bundesrepublik vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Hochschulfächern Absolventen - zunehmend aber auch in Medizin und im Lehramt. Dabei verdienen Akademiker in Deutschland doch im Schnitt 64 Prozent mehr als Arbeitnehmer mit Berufsausbildung. Warum also studieren nur noch so wenige Jugendliche heutzutage?

Ausbildung - Berufswahl - Lehrstellenwechsel

Wednesday, September 3rd, 2008


Wenn ein Auszubildender während der Lehre feststellt, dass er sich bei seiner Berufswahl geirrt hat, ist besonnenes Handeln sehr wichtig. Die Arbeitsagentur bietet in solchen Fällen Hilfe an und rät generell zum Durchhalten. Die Gründe für junge Menschen, während der Ausbildung festzustellen, dass der erwählte Beruf doch nicht das Richtige für den späteren Lebensweg ist, sind vielfältig. Die Einsicht des Auszubildenden, auf dem falschen Weg zu sein, stellt sich in vielen Fällen im ersten Jahr ein. Auf die Frage, woran es denn nun liegt, werden oft fachspezifische Probleme genannt. Ein weiterer häufig genannter Grund für den Verlust der einstigen Motivation ist, dass man mit dem Arbeitgeber nicht zurecht kommt. In allen Fällen rät die Bundesagentur für Arbeit, trotz aller Schwierigkeiten zu versuchen, die angefangene Ausbildung zu beenden. Denn was man hat, das hat man. Die Großzahl derer, die eine Lehre abbrechen, übersteht übrigens bereits die Probezeit in den ersten drei Monaten nicht, erfreulicherweise ist aber laut Arbeitsagentur die Gesamtzahl der Wechsler sehr gering.