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Definition von Minijob und Abgrenzung von Minijob

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung. Eine Beschäftigung ist geringfügig, wenn ein geringes Arbeitsentgelt bezahlt wird oder die Beschäftigung von kurzer Dauer ist. Ein Minijob kann somit vorliegen, wenn das Arbeitsentgelt im Monat die einheitliche Arbeitsentgeltgrenze von 400 Euro nicht überschreitet. Für den Minijob ist die wöchentliche Arbeitszeit hierbei unerheblich. Ein Minijob kann auch vorliegen, wenn die Beschäftigung in einem Kalenderjahr nicht mehr als zwei Monate andauert oder insgesamt nicht 50 Arbeitstage überschreitet. Somit kann ein Minijob auch dann vorliegen, wenn eine kurzfristige Beschäftigung vorliegt.

Steuerliche Aspekte zu einem Minijob

Ein Minijob im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung ist versicherungsfrei. Es fallen somit keine Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung an, wenn man in einem Minijob beschäftigt ist. Der Arbeitgeber des Minijobs muss für die geringfügig entlohnte Beschäftigung Pauschalbeträge in Höhe von 13% Krankenversicherung und 15% Rentenversicherung entrichten.

Rechtliche Aspekte zu einem Minijob

Grundsätzlich kann ein Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ausgeübt werden. Auch mehrer Minijobs sind grundsätzlich möglich haben aber eventuell Auswirkungen auf die Krankenversicherung und Rentenversicherung. Wichtig ist bei mehreren Minijobs, dass eine Zusammenrechnung erfolgt und weiterhin die Entgeltgrenze für Minijiobs (400 Euro) und die Kurzzeitigkeitsgrenze (Zwei Monate oder 50 Tage) nicht überschritten wird, da ansonsten kein Minijob mehr vorliegt.

Disclaimer/ Haftungsausschluss

Für sämtliche Inhalte (insbesondere zum Thema Minijob) kann und wird trotz sorgfältiger Recherche keine Haftung übernommen. Eine Haftung für die Inhalte und weiterführende Links wird ausdrücklich ausgeschlossen.

News und Aktuelles

Minijob-Zentrale: Zahl der Minijobs konstant

www.MYJOBNEXTDOOR.com Eine aktuelle Statistik der Minijob-Zentrale besagt, dass derzeit 6,8 Millionen Arbeitnehmer geringfügig beschäftigt sind. In Privathaushalten sind weitere 256.000 Minijobber tätig. Aber nur rund 20 Prozent der Menschen mit einem Minijob zahlen auch Beiträge in die Rentenkasse. Im Vergleich zum Vorquartal ging die Anzahl der Minijobber im letzten Quartal 2013 um 1,4 Prozent zurück. Verglichen mit dem Vorjahr ist allerdings eine leichte Steigerung von 0.7 Prozent zu verzeichnen. Seit der Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung im Jahr 2003 hat die Gesamtzahl der Minijobber lediglich um 2,2 Prozent zugenommen. Der Anteil der Minijobber, gemessen an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer ist im Jahr 2012 um rund 0,4 Prozent zurückgegangen. Derzeit liegt er bei 19,1 Prozent. Verglichen mit der Zahl der Erwerbstätigen ist die Zahl der Minijobber ebenfalls leicht um 0,3 Prozent gesunken. Der Anteil an Minijobs liegt derzeit bei 17 Prozent. Bei der Geschlechterverteilung unter den Minijobbern gab es keine Veränderung. 61,3 Prozent der Minijobs im gewerblichen Bereich werden von Frauen ausgeführt. In Privathaushalten sind es fast 91 Prozent.

Kritik an Mini-Jobs in der Gastronomie

www.MYJOBNEXTDOOR.com Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Ennepe-Ruhr-Kreis kritisiert derzeit den Minijob-Boom in Gastronomiebetrieben und Hotels als „Wildwuchs.“ Immer mehr Vollzeitjobs würden in Minijobs aufgespalten, sagt Helge Adolphs mit Blick auf die Zahlen der Arbeitsagentur. Angaben der Geschäftsführer der NGG Südwestfalen zeigen, dass es in der Gastronomiebranche derzeit mehr Minijobber als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gibt. Im Ennepe-Ruhr-Kreis stehen 1740 regulär sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 2460 Minijobber gegenüber. Adolphs sieht dies als eindeutige Schieflage, die für die Beschäftigten gravierende Folgen habe. Aus Mangel an sozialversicherungspflichtigen Jobs würden viele Gastronomiebeschäftigte in einen Minijob gedrängt. Die Konsequenz daraus sei Altersarmut. Minijobs würden einerseits zur Flexibilität der Branche Gastronomie beitragen, da Spitzenzeiten so besser abgedeckt werden könnten, aber 450-Euro-Jobs dürften nicht zu „Normalarbeitsverhältnissen“ werden, meint der Gewerkschafter. Durch Minijobber in der Gastronomie würden nicht nur Sozialabgaben gespart. Die Angestellten seien so auch viel leichter austauschbar. Zudem werde in vielen Fällen bei Minijobbern auf die Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichtet.

Minijob gegen Minirente

www.MYJOBNEXTDOOR.com Der Anteil der Rentner, die unter dem Existenzminimum liegen und damit mit weniger als 727 Euro im Monat auskommen müssen, steigt stetig. Bei der letzten Auswertung waren das rund 465.000 Menschen, 30.000 mehr als im Vorjahr. Fast 30 Prozent von ihnen bekommt gar keine Rente, da viele von ihnen nie Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben. Bei den Neurentnern liegen derzeit etwa 54,9 Prozent unter einem Monatseinkommen von 700 Euro. Um eine drastische Zunahme von Altersarmut zu vermeiden, fordern viele Politiker nun ein Gegensteuern der Regierung. Trotz vieler Niedrigrenten ist die Lage der Rentner allerdings besser, als es zunächst den Anschein hat, denn viele von ihnen kommen auf andere Einkünfte zurückgreifen. Hierzu zählen das Einkommen des Partners, Betriebsrenten, Auszahlungen von Lebensversicherungen, eine Riester-Rente, eine Beamtenpension oder Witwen- und Hinterbliebenenrenten. Durchschnittlich macht die gesetzliche Rente nur 64 Prozent der gesamten Alterseinkünfte aus. Pro Ehepaar haben Rentner also durchschnittlich ein Einkommen von 2433 Euro pro Monat. Zudem bekommen alleinstehende Männer im Schnitt rund 1560 Euro, alleinstehenden Frauen kommen auf durchschnittlich 1292 Euro. Zudem verdienen sich viele Rentner noch mit einem Minijob etwas zur Rente hinzu.

Minijob oder Schwarzarbeit

www.MYJOBNEXTDOOR.com Experten schätzen, dass deutschlandweit nur fünf Prozent der Haushaltshilfen offiziell registriert sind. In Privathaushalten ist damit die Schwarzarbeit immer noch hoch im Kurs. Dabei sind Minijobber für private Arbeitgeber nicht teurer als illegal Beschäftigte. Wenn die Beschäftigung in der Minijob-Zentrale angemeldet ist können in den meisten Fällen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer davon profitieren. Verdient eine Haushaltshilfe 450 Euro oder darunter, müssen zwar Sozialabgaben gezahlt werden, aber der Arbeitgeber wird auch mit einem Steuerrabatt belohnt. Dieser kann unter Umständen auch höher liegen als die Ausgaben für Sozialabgaben. Minijobber für Privathaushalte müssen über das Haushaltsscheckverfahren bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Vordrucke finden sich auf den Webseiten dieser Behörde und können heruntergeladen oder gleich online ausgefüllt werden. Damit die Minijob-Zentrale die Pauschalbeiträge (monatlich 14,44 Prozent vom Lohn) einziehen kann, muss eine Einzugsermächtigung des Arbeitgebers erteilt werden. Die Minijob-Zentrale verteilt dann die Pauschalabgaben an die Renten-, Kranken- und Unfallversicherung.

Minijob ohne Rentenbeiträge

www.MYJOBNEXTDOOR.com Über 75 Prozent der Minijobber zahlen immer noch keine Rentenbeiträge, so die Antwort der Bundesregierung an die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Die obligatorische Rentenbeitragspflicht für den Minijob, die seit erstem Januar 2013 gilt, wurde von drei Vierteln der Minijobber abgewählt. Mit der Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze von 400 auf 450 Euro hatte sich die Bundesregierung erhofft, den monatlichen Eigenbetrag zur Rente von 17,55 Euro leichter verschmerzbar zu machen. Da bisher aber nur 621.000 der 2,6 Millionen Minijobber (23,8 Prozent) die eingeführte Versicherungspflicht nicht abgewählt haben, erklären nun die Grünen die Minijob-Reform für gescheitert. Doch diese Daten sind gewiss nicht neu, denn schon vor Wochen hatte der Sozialverband Deutschland eine Statistik zur geringen Quote der Rentenbeitragszahler unter den Minijobbern veröffentlicht, die auch auf Regierungsinformationen basiert. Losgetreten hat diese Anfrage Diskussionen über eine nicht abwählbare Versicherungspflicht der Minijobs, die zumindest bei Langzeit-Minijobbern für einen kleinen Rentenanspruch im Alter sorgen würde.

Minijob und Benachteiligung

www.MYJOBNEXTDOOR.com Eine neue Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen zeigt, dass Millionen von Minijobber in ganz Deutschland gegenüber ihren sozialversicherungspflichtigen Kollegen benachteiligt werden. Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit bekommen in vielen Unternehmen bestimmte Zulagen – wie beispielsweise für das Arbeiten zu Nachtzeiten – die vielen Arbeitnehmern mit Minijob verweigert werden. Als Grund geben Arbeitgeber dann an, dass die Minijobber dann die 450 Euro-Grenze überschreiten würden. Der Gleichbehandlungsgrundsatz besagt aber, dass Minijobber gegenüber ihren Kollegen im gleichen Betrieb nicht benachteiligt werden dürfen. Zudem sind Nachtarbeitszuschläge, solange sie einen bestimmten Betrag nicht überschreiten sozialversicherungsfrei. Dieser Job würde also trotz höheren Einkommen immer noch als geringfügig gelten. Weitere sozialversicherungsfreie Zulagen, die der Arbeitgeber den Minijobbern nicht vorenthalten darf, wenn die sozialversicherungspflichtig beschäftigen Kollegen diese bekommen, sind betriebliche Altersversorgung und ein Job-Ticket. Einen weiteren Anspruch, den Minijobber geltend machen können ist eine „Verlängerung der Arbeitszeit“ nach Paragraf 9 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG). Danach muss ein Arbeitgeber „einen teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer … bei der Besetzung eines entsprechenden freien Arbeitsplatzes bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigen.“

Minijobrückgang und mehr reguläre Jobs

www.MYJOBNEXTDOOR.com Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hat sich die Lage am deutschen Arbeitsmarkt im Jahre 2012 gebessert. Es gebe mehr als eine halbe Million zusätzliche reguläre Jobs und die Anzahl der atypischen Beschäftigungen sei im gleichen Zeitraum um 146.000 auf 7,89 Millionen gesunken. Als atypische Beschäftigungen gelten Minijobs, Stellen in Zeitarbeitsunternehmen, befristete Beschäftigungen und Teilzeitstellen mit weniger als 20 Wochenstunden. Seit 1991 habe es in diesem Bereich zum ersten Mal eine rückläufige Entwicklung gegeben, so das Ergebnis der Untersuchung des Statistischen Bundesamtes. Diese Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes führt Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) auf den zunehmenden Fachkräftemangel zurück. Die Unternehmen hätten es zunehmend schwerer qualifizierte Arbeitskräfte an sich zu binden und würden häufiger Mitarbeiter mit befristeten Verträgen oder auch Zeitarbeiter übernehmen. In der ersten Zeit nach der rot-grünen Arbeitsmarktreform, der „Agenda 2010,“ sei es zu einem starken Anstieg der atypischen Arbeitsverhältnisse gekommen, während der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse zunächst gesunken war.

Verdi fordert Abschaffung der Minijobs

www.MYJOBNEXTDOOR.com Der starke Anstieg an Zweitjobs sorgt derzeit bei vielen Vertretern aus Politik und Wirtschaft für Anspannung. So langsam bezweifeln viele von ihnen auch das viel gebrauchte Argument, dass diese Zweitjobs auf die Konsumlust der Deutschen zurückzuführen seien. Auch Leni Breymaier, Verdi-Bezirksleiterin in Baden-Württemberg, glaubt, dass das Argument „Konsumlust“ weit hergeholt ist und weit an der Realität vorbei geht. Eine Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat gezeigt, dass sich die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit einem Zweitjob innerhalb von nicht einmal zehn Jahren verdoppelt hat. Auch in Baden-Württemberg erreichte die Anzahl derer mit einem Minijob neben der Hauptbeschäftigung ein Rekordhoch. Ende 2012 besserten 471.528 Menschen in diesem Bundesland ihr Haupteinkommen auf. Breymaier ist der Meinung, dass nur die Einführung eines Mindestlohns und die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen hier Abhilfe schaffen und diesen Menschen bei der Sicherung des Unterhaltes mit nur einem Job helfen könnte. Zudem müssten Minijobs abgeschafft werden, glaubt die Gewerkschafterin, denn sie dienten derzeit den Arbeitnehmern als „gern genutztes Sparmodell“.

Über 250.000 Minijobber in Niedersachsen

www.MYJOBNEXTDOOR.com Derzeit haben in Niedersachsen so viele Menschen wie noch nie einen Nebenjob. 250.209 Beschäftigte gehen hier neben ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung einem Minijob nach. Seit 2003 stellen diese Zahlen eine Verdopplung der damaligen Anzahl (127.066) dar. Die Zahlen beruhen auf einer Anfrage der Nachrichtenagentur dpa bei der Bundesagentur für Arbeit und stellen einen neuen Rekordwert dar. Um diese Zahlen zu interpretieren, muss man nicht weit reichen: Die einfachste Erklärung und somit auch die wahrscheinlichste ist, dass das Einkommen aus dem Erstjob immer mehr Menschen nicht mehr zu Leben reicht. Der Minijob stellt hier einen guten Zuverdienst dar, besonders bei Teilzeitjobbern, die keinen Vollzeitjob finden können. Interessant ist allerdings, dass der Zuwachs der Minijobs bundesweit nicht so stark ausfiel wie der von 450-Euro-Jobs in Niedersachsen. Insgesamt nahm im Zeitraum zwischen 2003 und 2012 die Anzahl der Minijobs in Gesamtdeutschland um 84 Prozent zu, in Niedersachsen waren es 97 Prozent. Im gleichen Zeitraum legten die sozialversicherungspflichtigen Jobs bundesweit um 27 Prozent zu, in Niedersachsen waren es nur 12 Prozent. Diese Zahlen bringen natürlich wieder Kritiker auf den Plan, die die Verdrängung regulärer Beschäftigungsverhältnisse durch Minijobs monieren.

Minijob - Jobs zweiter Klasse?

www.MYJOBNEXTDOOR.com Wenn es um einen Minijob geht, nehmen es viele Arbeitgeber in Meschede und anderen Orten des Hochsauerlandkreises nicht so genau. Viele Minijobber wüssten zudem nicht immer, dass sie mit ihrer geringfügigen Beschäftigung den anderen Arbeitnehmern gleichgestellt seien, so die Aussage der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Viele Arbeitgeber, die Menschen mit Minijobs beschäftigen, kennen zwar ihre Pflichten ihren Angestellten gegenüber, wenn allerdings vom Minijobber keine Forderung nach bezahltem Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder auch nach tariflichen Feiertagszuschlägen kommt, werden diese gerne unter den Tisch gekehrt und nicht ausbezahlt. Aus diesem Grund sei es für Minijobber besonders wichtig zu wissen, was ihnen zusteht, so die Aussage von Helge Adolphs, Geschäftsführer der NGG-Region Südwestfalen. Besonders in der Sommersaison, wenn die Gastronomie mehr Personalbedarf hat, würden im Hochsauerlandkreis viele neue Minijobs angeboten, um saisonale Spitzen abzudecken. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten empfiehlt Interessenten an einem Minijob auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag zu bestehen, in welchem Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall festgeschrieben sind. Um weiterem Missbrauch vorzubeugen, fordert die Gewerkschaft stärkere Kontrollen in den Betrieben.

Die meisten Rentner mit Minijob im Südwesten

www.MYJOBNEXTDOOR.com Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat auf Grund einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit festgestellt, dass der Südwesten bundesweit den Spitzenplatz bei den Rentnern mit Minijob einnimmt. In der ersten Hälfte des Jahres 2012 hatten danach rund 2,1 Millionen Einwohner in Baden-Württemberg neben ihrer Rente eine geringfügige Beschäftigung. Das sind 5,5 Prozent der Rentner im Südwesten. Bundesweit lag der Durchschnitt zum gleichen Zeitpunkt bei rund 4,5 Prozent. Schlusslicht in der bundesweiten Statistik ust Sachsen-Anhalt mit 2,4 Prozent arbeitenden Rentnern. Etwa die Hälfte der in Baden-Württemberg tätigen Minijobber im Rentenalter sind der Altersgruppe zwischen 65 und 70 Jahren zuzuordnen. Rund 20 Prozent der arbeitenden Rentner waren sogar über 75 Jahre alt, so das Ergebnis der Statistik. Insgesamt macht damit der Anteil der Rentner an der Gesamtzahl der Menschen mit Minijob ion Baden-Württemberg rund 17 Prozent aus. Häufige Tätigkeitsfelder der Rentner waren unter anderem die Industrie und der Handel.

Für wen lohnen sich Minijobs

www.MYJOBNEXTDOOR.com Seit 2003 bessern sich mehr und mehr Menschen ihr Gehalt oder ihre Rente mit Minijobs auf, oder arbeiten als Student oder Hausfrau nebenbei. In letzter Zeit ist der Minijob allerdings immer mehr in die Kritik geraten und hat zu Diskussionen über Altersarmut und Arbeitnehmerabzocke geführt. Aber für wen ist ein Minijob wirklich sinnvoll? Als Nebenjob für Frauen mit kleinen Kindern, zur Aufbesserung der Rente oder als Nebenjob für Studenten kann der Minijob durchaus Sinn machen. Eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat allerdings herausgefunden, dass besonders Frauen die einem Minijob nachgehen in vielen Fällen nicht mehr aus dieser Erwerbsform heraus kommen. Selbst ein Minijobber mit einer qualifizierten Ausbildung verliert in den meisten Fällen durch eine geringfügige Beschäftigung seinen Status als Fachkraft. Problematisch wird ein Minijob als Hauptjob vor allem dann, wenn es um die Altersvorsorge geht. Verdient der Minijobber 450 Euro pro Monat, dann steigt sein Rentenanspruch pro Jahr um nur 4,45 Euro. Aus diesem Grund sollten diese Minijobber unbedingt die Riester-Rente in Anspruch nehmen und zudem noch privat vorsorgen. Im Falle der Riesterförderung reichen schon 60 Euro jährlich, um die staatlichen Zulagen zu sichern.

Minijobs und Altersvorsorge

www.MYJOBNEXTDOOR.com Millionen von Frauen gehen jahrelang nur einem Minijob nach und legen auf diese Weise gar nichts oder nur sehr wenig Geld für die Rente zurück. Doch Altersarmut lässt sich vermeiden. Durch kleine freiwillige Zahlungen können Minijobber ihre gesetzliche Rente aufbessern und gleichzeitig die staatlichen Förderungen für die Rieser-Rente in Anspruch nehmen. Seit Beginn dieses Jahres führt der Arbeitgeber für seine geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer pauschal 15 Prozent für die Rentenversicherung ab. Der Minijobber kann diesen Beitrag dann um 3,9 Prozent aufstocken, womit der Beitrag für die Rentenversicherung dann insgesamt auf 18,9 Prozent anwächst. Verdient ein Minijobber die vollen 450 Euro pro Monat, dann würde er bei 18,9 Prozent über 17 Euro in die Rentenversicherung einzahlen. Durch diese kleine Investition in die Zukunft erwirbt der Minijobber vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung sowie weitere Vorteile wie beispielsweise Leistungen zur Rehabilitation, Anrechte auf Erwerbsminderungsrente und auf die staatlich geförderte Riester-Rente. Bei Minijobber in Privathaushalten gilt das auch. Sie müssen seit 2013 allerdings wegen des 5-Prozent-Pauschalbeitrages des Arbeitgebers ganze 13,9 Prozent dazuzahlen, um auf den vollen Rentenbeitragssatz zu kommen.

Engagement trotz Minijob und Zeitarbeit

www.MYJOBNEXTDOOR.com Das Forsa-Meinungsforschungsinstitut hat im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks für die Sonderreihe "exakt - So leben wir!" in den neuen Bundesländern eine repräsentative Umfrage durchgeführt und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Rund 50 Prozent der Ostdeutschen meinen, dass Mitdenken im Job den Chefs wichtig ist und sie glauben zudem, dass sich ein engagierter und kreativer Einsatz im Job lohnt. Klaus Dörre von der Uni Jena betont, dass sich die Ergebnisse dieser Studie mit anderen soziologischen Umfragen decken und betont, dass es für Mitarbeiter im Osten immer wichtiger werde, sich im Job einzubringen. Besonders junge Leute in den neuen Bundesländern wollen verstärkt im Job Mitdenken, Mitreden und die Entwicklung ihres Unternehmens aktiv mitgestalten. Arbeitssoziologen sehen diese Entwicklung als positiv und glauben, dass die jungen Menschen im Osten nicht mehr von der Umbruchs-Erfahrung gehemmt werden, die frühere Generationen dazu zwang sich zu arrangieren. Diese neue Generation hat an Perspektive gewonnen und macht sich ihre Qualifikationen zunutze.

Grüne wollen Minijobs besteuern

www.MYJOBNEXTDOOR.com Die Grünen wollen die Verbreitung der Minijobs stoppen und durch Besteuerung die Attraktivität dieser geringfügigen Beschäftigungsform deutlich verringern. Schon ab 100 Euro sollen nach Ansicht der Grünen in Zukunft Steuern fällig werden. Auch aufseiten der SPD werden ähnliche Pläne diskutiert. Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt sagt, dass die Minijobs als eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt eingeführt worden seien. Diese Erwartung an die geringfügige Beschäftigung sei allerdings nicht erfüllt worden. Durch eine Reform der Minijobs erhofft sich die Grünen-Politikerin einen Ausbau der regulären Beschäftigungsverhältnisse. In einem Punkt wäre solch eine Reform des Minijobs heikel, nämlich bei Sozialversicherten Beschäftigten, bei denen der Minijob ein steuerfreies zweites Einkommen darstellt. Auch der SPD-Parteivorstand hat ähnliche Vorschläge zur Besteuerung des Minijobs vorliegen. Die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Anette Kramme, macht sich vor allem für mehr Konsequenzen bei Arbeitsrechtsverstößen gegen Minijobber stark. Arbeitnehmer würden Minijobbern regelmäßig ihre Rechte vorenthalten - bei Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, oder auch Weihnachtsgeld. Hier müsse es verschärfte Sanktionen geben. Das Bundesarbeitsministerium ließ hingegen verlauten, dass weitere Reformen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung für die nahe Zukunft nicht angedacht seien.

Frauenberufstag und Minijobs in Bremerhaven

www.MYJOBNEXTDOOR.com Dr. Götz von Einem, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bremerhaven, sieht den Minijob nicht als geeignetes Mittel für den Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf. Dabei seinen Frauen für den Arbeitsmarkt der Zukunft eine wichtige Zielgruppe und dürften nicht billig abgespeist werden. Beratungsstellen, Weiterbildungsträger und Institutionen in der Arbeitsagentur waren bei dem Frauenberufstag in Bremerhaven mir 23 Ständen vertreten. Die Veranstaltung sollte Frauen, die schon länger aus ihrem Beruf ausgeschieden waren mit konkreten Wiedereinstiegsmöglichkeiten versorgen. Gründe für die Arbeitslosigkeit bei Frauen gibt es viele - kein Schulabschluss, keine Ausbildung oder Arbeitspause nach der Geburt von Kindern. Auch alleinerziehende Mütter haben so ihre Probleme bei der Jobsuche. Rund 70 Prozent dieser Frauen wollen zurück in den Beruf – viele von ihnen informierten sich deshalb im Rahmen des Frauenberufstags über die vielfältigen Möglichkeiten und ihre Berufseinstiegschancen. Ein Minijob wird von vielen Frauen als Sprungbrett in den Beruf angenommen, wird aber auf lange Sicht zur Arbeitsfalle und ermöglicht kein existenzsicherndes Einkommen. Bei dem Frauenberufstag wird daher von dieser Möglichkeit abgeraten.

Tausende Ärzte mit Minijob

www.MYJOBNEXTDOOR.com Einer Datenübersicht der Bundesagentur für Arbeit zufolge nimmt die Anzahl der Minijobber im Gesundheitswesen stetig zu. Immer mehr Ärzte, Krankenpfleger und Sprechstundenhilfen arbeiten auf geringfügiger Basis. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anzahl der Ärzte mit Minijob von 2.000 auf 6.100 im Jahr 2011 erhöht. Bei Krankenpflegern und Hebammen stieg die Zahl im selben Zeitraum von 19.600 auf 54.600 an. Bei den Sprechstundenhilfen mit Minijob hat sich die Anzahl seit der Jahrhundertwende verdoppelt und lag 2011 bei 113.000. Die Ursache für diese Entwicklung ist noch nicht geklärt. So kann es sich einer BA-Sprecherin zufolge hierbei um eine Aufsplittung sozialversicherungspflichtiger Vollzeittätigkeiten handeln. Eine weitere Möglichkeit diesen Sachverhalt zu erklären sind Nebenjobs, die im Zuge der allgemeinen Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt entstanden sind. So könnten Sprechstunden auf Minijobbasis in Arztpraxen zu Stoßzeiten eingesetzt werden. Bei Ärzten, die in Krankenhäusern arbeiten, handelt es sich meist um einen Nebenjob in der Unfallaufnahme.

Studie zeigt: Minijob = Sackgasse

www.MYJOBNEXTDOOR.com Die neueste Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt, dass die meisten Frauen, die in einem oder mehreren Minijobs arbeiten, aus dieser Beschäftigungsform nur schwer wieder herauskommen. Je länger sie einem Minijob nachgehen, desto unwahrscheinlicher wird der Wechsel in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Durch die Untersuchung konnte nachgewiesen werden, dass nur 14 Prozent der Frauen, die in der Vergangenheit einem Minijob nachgegangen sind, gegenwärtig einen sozialversicherungspflichtigen Job ausüben. Weitere 26 Prozent hätten aus dem Minijob in eine Teilzeitstelle mit mindestens 20 Wochenstunden gewechselt. Weit über die Hälfte der ehemaligen Minijobberinnen sei nach diesem Beschäftigungsverhältnis nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt tätig. Die Studie stellt damit eindeutig fest, dass der Minijob damit seine Funktion als Brücke zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsform nicht erfüllt. Andere Studien zu diversen Aspekten des Minijobs haben bereits gezeigt, dass rund 50 Prozent der Minijobberinnen weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Den meisten Minijobbern wird bezahlter Urlaub generell verwehrt und auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wird in vielen Fällen missachtet. Trotz Gleichstellung mit den andern Arbeitnehmern werden sie oft als billige Arbeitskräfte zweiter Klasse behandelt.

Minijobs und Zahlenkosmetik

www.MYJOBNEXTDOOR.com Wenn es um das „Jobwunder“ am deutschen Arbeitsmarkt geht werden geringfügig Beschäftigte gerne in den Hintergrund gerückt. Kommen Minijobs doch einmal zur Sprache, wird von den sieben Millionen regelmäßig nur der Teil der Arbeitnehmer hervorgehoben, der sich mit dem Minijob was zum Hauptberuf dazuverdient. Rund 4,8 Millionen Minijobber haben neben den 400 bzw. 450 Euro, die sie pro Monat verdienen kein zusätzliches Einkommen. Würde man diese zu den Erwerbslosen hinzurechnen, würden die Arbeitslosenzahlen schnell an die 8-Millionen-Marke heranreichen. Doch die Zahlenkosmetik hört hier nicht auf – so werden Arbeitslose in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Praktikanten, gering verdienende Freiberufler und Arbeitslose über 58 Jahren nicht zu den Erwerbslosen gerechnet. Mit der Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze der Minijobs von 400 auf 450 Euro könnte sich die Zahl der Arbeitswilligen in diesem Sektor weiter steigern. Die SPD-Sozialexpertin Anette Kramme sieht den Minijob als „biographische Sackgasse“ und Begriffe wie „Altersarmut“ und „organisiertes Lohndumping“ scheinen schon fest mit dieser Art der geringfügigen Beschäftigung verwachsen zu sein. Durch Schönung der Statistiken entledigen sich die Verantwortlichen dieses Problems und ersparen sich so die mühsame Suche nach Alternativen und möglichen Auswegen.

Infoabend zum Minijob

www.MYJOBNEXTDOOR.com Da es seit dem ersten Januar eine Gesetzesänderung für Minijobs gibt und viele Frauen mit Minijobs ihre Rechte nicht wirklich kennen, lud der „Arbeitskreis Frauen Coesfeld“ zu einer Informationsveranstaltung. Die KAB-Rechtsexpertin Margret Nowak informierte in Lüdinghausen interessierte Frauen über Rechtsfragen für Minijobber. Insbesondere weil der Frauenanteil bei geringfügig Beschäftigten bei 66 Prozent liegt, in Privathaushalten sogar bei 92 Prozent, wurden gerade Frauen bei dieser Veranstaltung angesprochen. Die Referentin informierte zu Themen wie Rechte und Pflichten in Teilzeitbeschäftigung und Minijobs, Arbeitnehmerrechte und Fragen zum Teilzeit- und Befristungsgesetz. De vielen Fragen, die im Anschluss an den Vortrag gestellt wurden, bestätigen ganz eindeutig die Relevanz de Themas Minijob. Margret Nowak will mit dem Vortag das Bewusstsein für die Rechte von Minijobberinnen stärken und diese ermutigen für ihre Rechte zu kämpfen. Nicht zuletzt, weil viele Frauen von ihren Arbeitgebern mit Sätzen wie „wenn Ihnen das nicht passt, können Sie ja gehen!“ unter Druck gesetzt werden. Viele Arbeitgeber geben Minijobbern damit das Gefühl, dass ihre oft unqualifizierte Arbeit jederzeit von einem neuen Minijobber übernommen werden kann. Dieses Verhalten könne nur geändert werden, wenn Arbeitnehmer anfangen sich für ihre Rechte einzusetzen.

Schnell und einfach einen Minijob finden

Hier findest Du z.B einen Minijob in Berlin:
www.myjobnextdoor.com/Minijob/Jobs-In-Berlin.html

Minijobs in Deutschland

Geringfügig entlohnte Beschäftige (Minijob) liegen in Deutschland bei ca. 6.8 Mio., wovon 4,9 Mio. ausschließlich geringfügig entlohnter Beschäftigung und somit Minijobs nachgehen und 1,8 Mio. im Nebenjob einen Minijob ausüben.

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